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Auszug aus der Baunebenkostencheckliste

*statt XX erhalten Sie die aktuellen Zahlen und Daten im Baunebenkostenreport

So vermeiden Sie fatale Fehler bei den Baunebenkosten

Baunebenkosten beim Hausneubau

Ein wesentlicher Faktor beim Hausbau sind die sog. Baunebenkosten.
Zu diesen Baunebenkosten gehören beispielsweise:

  • Kosten für die Hausanschlüsse von den Leitungen in der Straße ins Haus hinein
  • (Hausanschlusskosten für Strom, Gas, Abwasser)
  • Architektenkosten für Bauantrag oder die Behördenkosten für die Baugenehmigung
  • Kosten für eine Baugrunduntersuchung
  • Baustrom/Bauwasser
  • Diese Kosten können sich leicht auf ca. XX%-XX% der reinen Hausbaukosten summieren.

Es empfiehlt sich daher, diese Kosten im Vorfeld so genau wie möglich zu ermitteln,
um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Dabei sollten Sie nicht ausschließlich auf den "wohlmeinenden Rat" Ihres Bauunternehmers hören, denn viele Verkaufsberater setzen diese Kosten eher zu gering an.

 

Kosten Notar

In der Regel sollten hier XX% vom Grundstückspreis ausreichen.

Beispiel:

  • Kosten der Grundschuldbestellung beim Notar: XX Euro.
  • Notarkosten für den Kaufvertrag XX€.
    Da das nach Grundstücksgröße geht können es auch leicht XX € werden
  • Summe Notarkosten Grundstückskauf = XX Euro
  • Kosten Makler

Sobald ein Makler bei der Vermittlung des Grundstücks behilflich ist, in der Regel verlangt dieser eine Provision in Höhe von 3,57% vom Kaufpreis
Genauer gesagt beträgt die Makler-Provision Netto 3% vom Kaufpreis. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer von 19%, sodass in Summe 3,57 Prozent entstehen.

 

 

Grunderwerbsteuer

Hier finden Sie nun die Höhe der Grunderwerbssteuer für Bundesländer mit Stand vom 01.01.2013.

  • Bayern XX%
  • Baden-Würtemberg XX%
  • Berlin XX%
  • Brandenburg XX%
  • Bremen XX%
  • Hamburg XX%
  • Sachsen-Anhalt XX%
  • Niedersachsen XX%
  • Schleswig-Holstein XX%
  • Thüringen XX%
  • NRW XX%
  • Rheinland-Pfalz XX%
  • Saarland XX%
  • Sachsen XX%
  • Grundbucheintrag

Für die Eintragung ins Grundbuch werden vom Landratsamt sowie von der Landeshauptkasse diverse Rechnungen gestellt. Hier finden Sie die ausführlichen Kosten für die Grundschuldbestellung und Gebhren fr die Eintragung ins Grundbuch.

  • Kosten für die Genehmigung gemäß der Grundstücksverkehrsordnung: XX Euro
  • Eintragung der Auflassungsvormerkung: XX Euro
  • Eintragung des Grundpfandrechts :XX Euro
  • Erteilung von Ausdrucken bei maschinell geführtem Grundbuch:  XX Euro
  • Kosten Baugenehmigung

In der Regel fallen ca.XX% der gesamten Bausumme als Kosten fr die Baugenehmigung an. Ein gängiger Richtwert ist hierfür XX€.
 

Architekt und Projekthonorare

Ein weiterer Kostenfaktor, der beim Hausbau zu berücksichtigen ist, sind die Kosten für den Architekten, sowie die Projekthonorare. Die Kosten werden in der Regel anhand des Hausbaupreises berechnet, und zwar prozentual von diesem. In der Regel nehmen Architekten für ihre Leistungen etwa zehn bis 15 Prozent der Bausumme. Das hieße für unser Beispiel:

Kosten Hausbau                                                                    =          120.000,00 Euro

Architekt und Projekthonorare          = XX %                     =            XX Euro

In dieser Rechnung sind allerdings noch nicht die vorab aufgelaufenen Kostenfaktoren zusammen addiert. Somit erhöht sich der Preis für den Hausbau alleine mit der Kostenposition Architekt um stolze XX Euro, wobei der Baupreis im Beispiel eher niedrig angesetzt ist. Nach oben sind auch hier keine Grenzen gesetzt.

 

Kosten für die Vermessung

Alle Infos zu den Grundstck Vermessungskosten: Zum einen gilt es das Grundstück amtlich zu vermessen aber auch der zukünftige Platz des Hauses muss exakt vermessen werden.

Katasteramt
Saarland. Ca.
XX.- Euro
Rheinland-Pfalz. Ca.
XX.- Euro
Endeinmessung: ca
XX- Euro

 

Kosten Baugenehmigung

in Abhängigkeit vom Schwierigkeitsgrad der Bebauung, Informationen über anfallende Kosten für die Baugenehmigung sind bei Ihren zuständigen Bauordnungsamt vor Einreichung zu erfragen.
Zwischen XX.- Euro

 

Aushub für Keller- oder Bodenplatte

Die Kosten für den Aushub der Bodenplatte sind abhängig von der Bodenbeschaffenheit und den weiteren Leistungen, die verlangt werden. In der Regel werden sie pro Kubikmeter berechnet, wobei ein Kubikmeter festen, nicht aufgelockerten Bodens angenommen wird. Der Aushub wird nicht abtransportiert oder entsorgt. Unterschieden wird bei der Berechnung in verschiedene Bodenklassen:

Bodenklasse 3 – 5 = sehr einfach auszuhebender Boden

Bodenklasse 2 = Böden mit hohem Wassergehalt

Bodenklasse 6 = sehr felsige, tiefe Böden

Bodenklasse 7 = sehr felsige, tiefe Böden, wobei sich die Felsen sehr schwer lösen lassen

Gehen wir von einem Boden der optimalen Bodenklasse 3-5 aus, so fallen hierfür zwischen 3,80 und 4,30 Euro pro Kubikmeter an.
Beispiel:
Aushub:                                  =         
XX
Kosten / m³                            =         
XX Euro
Gesamtkosten Aushub           =         
XX Euro

 

Abfuhr überschüssige Erde

Die ausgehobene, aber überschüssige Erde wird in der Regel nur neben der Baugrube gelagert. Wer hier aber den überschüssigen Boden nicht haben möchte, muss sich um Entsorgungsmöglichkeiten Gedanken machen. Meist lässt sich ein Teil des überschüssigen Bodens auf dem eigenen Grundstück lagern, aber auch Nachbarn können die Erde vielleicht gebrauchen. Wenn dann trotzdem etwas übrig bleibt, dann sollte geprüft werden, ob die überschüssige Erde abgefahren werden kann. Hier fallen Kosten für Bagger, LKW, Personal, aber auch für die Abgabe bei der Deponie an. Insgesamt entstehen Kosten von 11 bis 16 Euro pro Kubikmeter.

Beispiel:
Aushub                                   =         
XX
Überschüssige Erde              =           
XX
Abfuhr / m³                            =         
XX Euro
Gesamtkosten Abfuhr           =         
XX Euro

Schotterschicht 

Lieferung und Einbau des verdichtungsfähigen Materials               =XX Euro / m²

 

Baustraße und Kranstellplatz

Damit die schweren Baufahrzeuge auf dem Weg zum Bauplatz nicht stecken bleiben, kann eine Baustraße sinnvoll sein. Denn in der Wiese werden diese Fahrzeuge einsinken und sie zu bergen, kann sehr teuer werden. Idealerweise wird der Mutterboden abgeschoben und mit Schotter oder Recyclingmaterial eine Baustraße errichtet. Das Material dafür kann später als Untergrund für die Zuwege zum Haus oder für den Autostellplatz genutzt werden. Die Kosten belaufen sich wie folgt:

Abschieben von Mutterboden mit seitlicher Lagerung                    = XX Euro / m²

Lieferung und Einbau des verdichtungsfähigen Materials               = XX Euro / m²

Gesamtkosten                                                                                   = XX Euro / m²

Baustraße mit 20 m²                                                                         = XX Euro

 

Gebühren für eine eventuell notwendige Straßensperrung


Ebenfalls zu den Baunebenkosten zählen die Kosten für eine notwendige Straßensperrung, die allerdings natürlich nicht immer anfallen werden. Zudem sind diese Kosten im Vergleich zu den zuvor genannten Baunebenkosten relativ gering. Notwendig wird eine solche Straßensperrung vor allem dann, falls das Baugrundstück an einer relativ stark frequentierten Straße liegt, wie zum Beispiel an einer Land- oder einer Bundesstraße. Aber auch wenn die Straße bzw. der Weg relativ schmal ist, kann zum Zwecke der Durchfahrt der Baufahrzeuge eine Sperrung notwendig werden. Falls man sich nicht sicher ist, ob eine Straßensperrung notwendig ist oder nicht, kann das Straßenbauamt hierzu Auskünfte erteilen. Mitunter ist die Straßensperrung aber auch bereits eine Auflage für die Erteilung der Baugenehmigung. Was die Kosten angeht, so kann man mit rund XX Euro rechnen, wobei diese Kosten aus den Gebühren für den Antrag der Straßensperrung und dem Ab- und Aufbau der Sperren bestehen. 

 

Grundstück freimachen

Abriss bestehender Gebäude (Haus, Gartenlaube, Schuppen)

Sofern auf dem gekauften Grundstück noch Gebäude, wie Gartenhäuschen, Geräteschuppen und Co. vorhanden sind, werden diese oft vor dem Hausbau abgerissen. Die Kosten richten sich danach, wie stabil die Gebäude sind und ob sie über eine Unterkellerung verfügen. In Frage kommen dabei vor allem zwei Varianten:

Abriss Wochenendhaus mit Bodenplatte inklusive Entsorgung      ca. XX

Abriss Wohnhaus mit Teilunterkellerung inklusive Entsorgung, Verdichtung und Auffüllung                                                                                       ca. XX

Gehen wir im Beispiel davon aus, dass nur ein Wochenendhaus abgerissen werden muss, erhöht dies die Baunebenkosten um weitere XX Euro.

 

Baumfällungen

Sind auf dem Grundstück zahlreiche Bäume vorhanden, müssen diese natürlich erst einmal weichen, um den Hausbau voranzutreiben. Dafür ist mitunter eine Genehmigung einzuholen und auch das Fällen selbst sollte dem Fachmann überlassen werden. Die Kosten setzen sich dabei wie folgt zusammen:

Baum fällen mit Entsorgung, Wurzel bleibt im Boden                    ca. XX Euro

Baumwurzel roden und entsorgen                                                    ca. XX Euro

Kosten und Gebühren für die Genehmigung                                               ca. XX Euro

Weiterhin kann es zur Ersatzpflanzung kommen. Geht man vom Idealfall aus, dass nur ein Baum gefällt werden muss, weil dort das Haus gebaut werden soll, entstehen somit weitere Kosten in Höhe von XX Euro.

 

Ersatzpflanzungen

Weiterhin können Ersatzpflanzungen notwendig werden. Diese werden meist mit der Baumfällgenehmigung vorgeschrieben. Es muss sich dabei nicht zwingend um die Neuanpflanzung eines Baums handeln, auch eine Dachbegrünung kann hier vorgesehen werden. Wird die Ersatzpflanzung vorgeschrieben, sind auch deren Kosten zu berücksichtigen. Gehen wir von einer einfachen Ersatzpflanzung aus, kommen noch einmal 100 Euro hinzu. Das ergibt dann folgendes Gesamtbild:

 

Erschließungskosten und Hausanschlüsse

Der Gasanschluss

Weiterhin kommt es zu Baunebenkosten durch die Hausanschlüsse, wie etwa den Gasanschluss. Dieser kann bei voll erschlossenen Grundstücken schon bis aufs Grundstück reichen, aber gegebenenfalls muss er auch neu errichtet werden. Die Kosten richten sich nach Region, Länge der Leitungen, die benötigt werden, Aufriss der Straße, Erdarbeiten, die notwendig sind usw. Insgesamt kostet der Neuanschluss für Erdgas also etwaXX Euro, die ebenfalls zu den Baunebenkosten zu rechnen sind. Allerdings variieren die Preise sehr stark, je nach Region und individuellen Gegebenheiten.

 

Wasser und Abwasser – Kanalisation

Wasser, Abwasser, Kanalisation – diese Anschlüsse sind zwingend erforderlich, wenn ein neues Haus entstehen soll. Doch auch hier fallen Kosten an, je nachdem, wie viele laufende Meter Leitungen verlegt werden müssen. Ist noch kein Übergabeschacht auf dem Grundstück vorhanden, muss dieser ebenfalls erstellt werden. Die Kosten variieren auch beim Wasser- und Abwasseranschluss sehr stark, abhängig von der Region des geplanten Hausbaus einerseits und den individuellen Gegebenheiten vor Ort andererseits. Im Schnitt kalkuliert man mit XX Euro Zusatzkosten. Diese können sich natürlich verringern, wenn ein entsprechender Anschluss auf dem Grundstück bereits vorliegt. Allerdings sollten Bauherren diese Kosten vor dem Hausbau genau unter die Lupe nehmen.

 

      

 

 

Strom

Doch auch hier fallen Kosten an, je nachdem, wie viele laufende Meter Leitungen verlegt werden müssen.Ob unterirdisch oder überirdisch. Die Kosten variieren auch beim Stromanschluss sehr stark, abhängig von der Region des geplanten Hausbaus einerseits und den individuellen Gegebenheiten vor Ort andererseits.

Im Schnitt kalkuliert man mit ca. XX Euro

Baustrom

Ohne Strom kann ein Haus nicht gebaut werden. Doch wer muss für den Strom sorgen und wie bekommt man ihn auf die Baustelleö Verantwortlich dafür, dass Strom zur Baustelle fließt, ist der Bauherr selbst. Er kann beim Stromversorger einen Baustromkasten beantragen. Dabei wird der Strom günstiger, wenn der Bauherr sich verpflichtet, später ebenfalls seinen Strom von diesem Anbieter zu beziehen. Allerdings muss für den Baustromkasten Miete gezahlt werden, so dass er erst unmittelbar vor Beginn der Bauarbeiten aufgestellt werden sollte. Bei einer Bauzeit von etwa drei bis sieben Monaten ist mit Kosten für den Baustrom zwischen XX zu rechnen, im Mittel also ca. mit XX Euro.
Baustromverbrauch: ca.
XX.- Euro

 

Bauwasseranschluss

Ca. XX.- Euro
Bauwasser ca
XX.- Euro

 

Mehrspartenanschluss 

Ca. 700.- Euro

 

Telefon und Internet

Natürlich sollen im neuen Haus auch Telefon und Internet genutzt werden können. Voraussetzung dafür ist, dass die nötigen Anschlüsse vorhanden sind. Die Beantragung kann direkt bei der Telekom erfolgen, wofür ein Bauherrenservice zur Verfügung steht. Viele Stromanbieter legen aber auch einen Antrag für den  Telefonanschluss bei. Die Leitungen werden dann gemeinsam von einer Firma verlegt, was Kosten spart. Diese verteilen sich wie folgt:

Montage des APL im Gebäude – pauschal                                               XX Euro

Verlegung der Leitung bei unbefestigtem Boden (Sand / Rasen)                 XX Euro / m

Verlegung der Leitung bei befestigtem Boden (Pflaster / Beton)                 XX Euro / m

Nun kommt es auf die Länge an, über die die Leitungen verlegt werden müssen. Geht man von einer Entfernung des Gebäudes von der Grundstücksgrenze von sieben Metern und einer weiteren Länge bis zum Anschluss im Haus von drei Metern aus, fallen bei unbefestigtem Boden Kosten in Höhe von XX Euro, bei befestigtem Boden von XX Euro an. Hinzu kommen die Kosten für den APL-Anschluss. Zusammen ergibt das für unser Beispiel einen Betrag von XX Euro bei unbefestigtem Boden.

 

 

Miettoilette

1 Miettoilette inkl. Handreinigungsspender   Wochenpreis  XX.- Euro

Container
4 CBM –
XX,- Euro

 

Versicherungen

Bauwesenversicherung / Bauleistungsversicherung

Die Bauleistungsversicherung war früher auch als Bauwesenversicherung bekannt. Sie dient dem Bauherrn als Schutz vor unvorhersehbaren Beschädigungen an Baumaterialien, dem Gebäude selbst, aber auch vor Diebstahl. Wichtig ist, dass die Schäden unvorhersehbar sein müssen, und zwar sowohl für den Bauherrn, wie auch für den Bauunternehmer.

Kommt es etwa durch einen Blitzschlag zum Schaden an einem noch nicht abgenommenen Gewerk, müssen Handwerker die Arbeiten erneut ausführen. Sie haben dann aber auch Anspruch auf erneute Bezahlung dieser Arbeiten. Vor diesem Kostenfaktor schützt die Bauwesenversicherung. Ebenfalls enthalten ist oft eine Glasbruchversicherung. Allerdings wird diese in der Regel erst greifen, wenn die Fenster bereits im Gebäude eingebaut sind. Diebstahl von Baumaterialien und Co., die bereits fest mit dem Gebäude verbunden sind, fällt ebenfalls in den Leistungsbereich der Bauwesenversicherung. Darüber hinaus kommt sie für die Kosten eines Gutachters, sowie Aufräumarbeiten auf. Zusätzlich sind Elementarschäden, wie Sturm, Hagel, Frost, Regen und Co. abgesichert.

In der Regel wird bei der Bauleistungsversicherung eine Selbstbeteiligung vereinbart, die pro Schadensfall auf 250 Euro festgelegt wird. Abweichende Vereinbarungen sind natürlich möglich. Für einen einjährigen Versicherungsschutz ist mit Kosten in Höhe von XX Euro zu rechnen. Wir gehen also von XX Euro für unsere Beispielrechnung aus.

 

Bauherrenhaftpflicht

Eine der wichtigsten Versicherungen beim Hausbau ist die Bauherrenhaftpflicht. Denn sobald die eigene Baustelle eröffnet wird, entsteht damit auch ein Gefahrenherd. Bauunternehmen und Architekt haften für Schäden, die von der Baustelle ausgehen, im Rahmen ihrer Tätigkeit natürlich mit. In erster Linie ist aber der Bauherr verantwortlich, da es ihm obliegt, die Sicherung der Baustelle zu überwachen.

Können Kinder auf die Baustelle gelangen, weil diese nicht ausreichend abgesichert ist und stößt ihnen etwas zu, dann haftet zunächst der Bauherr, wenngleich er sich einen Teil der Kosten von Bauunternehmen und Architekt zurück holen kann. Gleiches gilt, wenn bei schweren Sturmböen Fahrzeuge in der Umgebung beschädigt werden, weil das Baumaterial nicht ausreichend gesichert und befestigt wurde. Da insbesondere bei Personenschäden horrende Kosten auf den Bauherrn zukommen können, sollte die Bauherrenhaftpflicht in jedem Fall beim Hausbau abgeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich im Jahr auf etwa XXEuro, so dass wir von XX Euro für unser Beispiel ausgehen können.

Neben der reinen Haftpflichtleistung übernimmt die Bauherrenhaftpflicht übrigens auch einen passiven Rechtsschutz. Ansprüche Dritter, die nicht berechtigt sind, werden somit von der Versicherung abgewehrt, notfalls auch vor Gericht.

 

Feuer-Rohbauversicherung

Wichtig beim Hausbau ist ebenfalls die Feuer-Rohbauversicherung. Gerade im Rohbau befindliche Häuser, die einem Feuer zum Opfer fallen, bergen ein enormes Risiko für den Bauherrn. Die Feuer-Rohbauversicherung kann dabei sogar als Pflichtversicherung angesehen werden.

Das Haus als solches dient der Bank für die Finanzierung als Sicherheit. Wenn bereits der Rohbau durch ein Feuer zerstört wird, ist die Sicherheit für die Bank weg, die Schulden für den Bauherrn bleiben aber bestehen. Um dieses Risiko zu minimieren, verlangen viele Banken den Abschluss einer Feuer-Rohbauversicherung, damit das Darlehen überhaupt gewährt werden kann.

Die Feuer-Rohbauversicherung wandelt sich meist nach Abschluss der Bauarbeiten in eine gewöhnliche Wohngebäudeversicherung um. Wird dem Versicherer rechtzeitig mitgeteilt, dass ein Haus gebaut wird, wenn eine Wohngebäudeversicherung beantragt wird, ist die Feuer-Rohbauversicherung oft automatisch inkludiert. Dabei sind neben dem Rohbau auch alle Baustoffe, die sich auf dem Baugrundstück befinden, mit abgesichert, sofern sie zur Errichtung der versicherten Gebäude notwendig sind. Diese beitragsfreie Mitversicherung gilt allerdings für höchsten 12 Monate. ZwischenXX Euro liegen die durchschnittlichen Jahreskosten für die Versicherung, so dass wir für unser Beispiel von XX Euro ausgehen.

 

Baufertigstellungsversicherung

Auch die Baufertigstellungsversicherung gehört zu den wichtigen Versicherungen beim Hausbau. Sie soll den Bauherrn vor Mehrkosten in der Bauphase schützen. Diese kommen dabei häufiger vor, als gedacht. Denn viele Bauunternehmen müssen noch während des Baus Insolvenz anmelden. Ist das der Fall, werden die Bauarbeiten eingestellt. Der Bauherr muss sich nun um einen neuen Bauunternehmer kümmern, was Zeit kostet, die er in der Regel nicht hat.

Zudem ist der neue Bauunternehmer nicht an die mit dem bisherigen Partner ausgehandelten Preise gebunden. Manche schwarze Schafe nutzen die Notlage der Bauherren dann aus und setzen überhöhte Preise für die Baufortführung an. Diese kann sich so mancher Bauherr nicht leisten, wenn er knapp kalkuliert hat und muss deshalb seinen Traum vom Hausbau aufgeben. Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist die Baufertigstellungsversicherung ratsam.

Diese wird häufig vom Bauunternehmen abgeschlossen, der Bauherr zahlt sie indirekt über den ausgehandelten Festpreis für den Hausbau. Bevor ein Versicherer diese Versicherung jedoch abschließt, wird er die Bilanzen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bauunternehmens sehr genau unter die Lupe nehmen. Ein Bauunternehmen, das eine solche Baufertigstellungsversicherung anbietet, ist also durchaus als solide zu bezeichnen, so dass es getrost gewählt werden kann. Mehrkosten fallen in diesem Fall nicht an, da die Versicherungsbeiträge bereits in den Preis für den Hausbau mit integriert sind.

 

Versicherung für Bauhelfer

Eigenleistungen sparen beim Hausbau viel Geld. Doch sie werden meist nicht nur von den Bauherren selbst durchgeführt, sondern auch von mithelfenden Angehörigen und Bekannten. Dass diese optimal abgesichert sein müssen, sollte es auf der Baustelle einmal zum Unfall kommen, versteht sich von selbst. Dabei muss unterschieden werden in die gesetzliche Pflichtversicherung der Bauhelfer bei der BauBG. Diese muss innerhalb einer Woche nach Baubeginn über die Bauhelfer informiert werden, andernfalls droht ein saftiges Bußgeld, denn die BauBG wird automatisch über Bauvorhaben informiert. Die Beiträge werden anhand eines fiktiven Stundensatzes und pro geleisteter Arbeitsstunde berechnet. Eine Beitragsberechnung erfolgt nicht, wenn in Summe nicht mehr als XX Stunden auf der Baustelle gearbeitet wird. Nicht versicherbar über die BauBG sind der Bauherr selbst, sowie dessen Ehepartner.

Die freiwillige, private Versicherung dagegen erhöht den doch stark begrenzten Schutz der BauBG Bauhelfer Versicherung. Hierbei müssen die Bauhelfer nicht namentlich genannt werden, sondern es wird nur eine Anzahl an Bauhelfern angegeben. Allerdings verringert sich die Leistung, wenn bei einem Unfall auf der Baustelle mehr Bauhelfer anwesend waren, als im Vertrag angegeben. Die Versicherung wird für ein Jahr abgeschlossen, kann bei Bedarf aber verlängert werden. Eine automatische Verlängerung findet nicht statt. Bei einer vorzeitigen Beendigung des Baus werden zu viel entrichtete Beiträge erstattet. Pro Bauhelfer ist mit Kosten zwischen XX Euro zu rechnen, bei zehn Bauhelfern macht das ca. XX Euro aus. Daraus ergeben sich folgende Gesamtkosten:

 

 Bereitstellungszinsen

Ca. XX % abhängig von Kreditsumme und Finanzierer.

 

Außenanlagen und Garten

Einfahrt pflastern

Nachdem der eigentliche Hausbau abgeschlossen ist, sollten nun auch noch die Außenanlagen gestaltet werden. Die Einfahrt ist dabei zu pflastern, die Wege zum Haus sind anzulegen und vieles mehr. Alleine für das Pflastern der Einfahrt können sehr unterschiedliche Preise zusammen kommen, je nachdem, wie lang und breit die Einfahrt ist und welche Pflastersteine verwendet werden können. Pro Quadratmeter sollten aber 20 bis 40 Euro eingerechnet werden. Bei einer 15 Quadratmeter großen Einfahrt (5 Meter lang, 3 Meter breit) gehen wir also von ca. 450 Euro aus. Unterschiede können durch örtliche Gegebenheiten, verschiedene Pflastersteine und den beauftragten Handwerker durchaus entstehen.

 

Terrasse anlegen

Eine Terrasse gehört zum Hausbau einfach dazu. Diese ist aber ebenfalls mit Kosten verbunden. Hier sollte man von etwa XX Euro pro Quadratmeter ausgehen, wobei Variationen nach unten oder oben durchaus denkbar sind. Entscheidend dafür ist der Belag, der für die Terrasse verwendet werden soll, aber auch die Größe muss beachtet werden. Gehen wir von einer gepflasterten Terrasse aus, sind oben genannte Preise realistisch. Anders kann es sich verhalten, wenn Natursteinzeug oder gar Hölzer als Belag gewählt werden. Eine 25 Quadratmeter große Terrasse würde im Beispiel also Kosten von ca.XX Euro verursachen, die den Baunebenkosten ebenfalls hinzu addiert werden müssen.

 

Garage und Carport

Natürlich soll nicht nur der eigene Wohnkomfort mit dem Hausbau verbessert werden, auf einen Wetterschutz fürs Auto möchte man ebenso wenig verzichten. In Frage kommen vor allem Garagen und Carports. Dass hier extreme Unterschiede bezüglich der Kosten anfallen können, versteht sich von selbst. Einfache Carports, die man selbst aufstellen kann, sind bereits für 400 Euro erhältlich. Individuell geplante Carports können aber auch schnell XX Euro kosten. Ähnlich verhält es sich mit Garagen, die in einfachen und ausgefallenen Ausführungen erhältlich sind. Zwischen XXEuro liegen die marktüblichen Preise 

Rasen und Hecken

Natürlich soll auch der Garten gestaltet werden. Ein guter Rasen, verschiedene Hecken als Sichtschutz zu den Nachbarn, da kommen schnell einige Kosten zusammen. Der Streurasen kostet etwa XX Euro, dafür muss man auf den eigentlichen Rasen aber warten. Sofortige Ergebnisse erkennt man mit dem Rollrasen, der mit acht bis elf Euro pro Quadratmeter zu Buche schlägt, also ca. XX Euro insgesamt. Hecken sind zwischen XX Euro als Sichtschutz erhältlich. Gehen wir vom Rollrasen für XX Euro und Hecken für XX Euro aus, sind das nochmals Mehrkosten vonXX Euro. Daraus ergeben sich folgende Gesamtkosten:

 

Dies ist eine Aufstellung der möglichen Baunebenkosten. Dieser Report wird ständig aktualisiert und dennoch kann er nicht vollständig alle Eventualitäten abbilden.

Sie möchten die  Baunebenkosten für Ihr geplantes Bauvorhaben ermitteln.

 

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